Atlantik Tag 07

31 Mrz 2012

Samstag, 31. Maerz 14.00 UTC Jrmina: Heute morgen sind Turnen, Bewegung und Gymnastikuebungen angesagt. Erwin auf dem Mast und ich auf dem Vordeck, aber nicht freiwillig oder nur aus purer Freude! Gestern abend beim Blister bergen kam das blau-gelb-weisse Tuch fast nicht runter. Die Rolle im Top war das Problem. Da bieten sich nur zwei Moeglichkeiten an. Entweder ohne Blister fahren, das bedeutet, dass bei den heute sehr schwach wehenden Winden fast kein vorwaertskommen moeglich ist, oder rauf auf den Mast und versuchen, die Rolle zu ersetzen. Trotz geschaukel waehlt Erwin die zweite Variante. Nur schon das hinaufsteigen auf den Maststufen ist eine grosse Anstrengung, 12 Meter senkrecht bei einem sich bewegenden Schiff und zuoberst spuert man die Bewegungen noch viel staerker. Da ist meine Arbeit auf dem Vordeck, das Fuehren und Verlaengern des Falls, doch wesentlich weniger anstrengend. Das Ersetzen der Rolle gelingt, Erwin bringt das defekte Teil runter. Ein Glueck, dass wir das Segel gestern abend ueberhaupt noch bergen konnten….. Erwin: Ja, heute wurde ich geschuettelt, geruettelt, geschlagen und gekniffen. Nur nass wurde ich dabei nicht, ausser vom eigenen Schweiss. Die Maststufen, der Mast, die Wanten und die Stage, alles Sachen, die helfen, unter der Maststpitze sich doch noch nahe am Masten in Position zu halten, mit verklemmen, verspreizen und umschlingen gelingt es dann auch, beide Haende fuer die eigentliche Arbeit frei zu halten. Die letzte Rolle wurde auf dem Weg von Dakar in den Saloum ausgewechselt. Man nimmt das Beste, was an Bord an „Ersatz“ ist. Gestern bekam ich die befuerchtete Bestaetigung, sie war zu klein und zu schwach. Jetzt wird das Schiff zum Ersatzteillager – eine bereits verwendete Rolle wird missbraucht und darf von nun an die Welt von der Mastspitze aus bewundern. Eine Spitze, die taeglich zig-Meter Horizontalbewegungen und unvorherschaubar umher hoppst je nach Lust der Wellen und hier mitten auf dem Atlantik haben die Lust. Aber eben, wie Jrmina sagt, Glueck dabei darf der Mensch haben, wir hatten es und verpassten eine Nachtuebung und …..Blistersegeln ist soo schön und einfach. Wenn man bedenkt, dass die englische Einhandregatten-Weltumseglerin Ellen Mac Arthur mehrmals bei schwerem, kaltem Wetter den weitaus hoeheren Masten Ihres Regattaschiffes besteigen musste, wegen Kraftaufwand mehr als eine Stunde brauchte und nicht der Schweiss sondern die Traenen die Augen schmerzten, dann war das von heute morgen ja wirklich ein Sonntagsspaziergang im eigenen Garten.

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Atlantik Tag 06

30 Mrz 2012

Freitag 30.3.2012, ca 12.00 UTC Erwin: Der Himmel ist halb bedeckt, doch die vorhandenen Sonnenstrahlen machen den Tag angenehm freundlich und bringen 26 Grad Celsius. Sonnenschein und Rauschen der Wellen, die uns nur langsam von schraeg hinten (achterlich Steuerbord)einholen, denn wir brausen mit dem Blister mit 6 Knoten in die richtige Richtung – neues gesetztes Ziel: die Insel Fernando de Noronha, 220 SM noch vor Jacare, unserem Endziel an der brasilianischen Küste. Bis Fernando de Noronha sind es jetzt direkt genau noch 1000 Seemeilen, vermutlich werden wir aber doch noch einen kleinen Knick wohl machen müssen, die Grenzlinie der Kalmen wird uns den wirklich zu machenden Kurs jeden Tag von neuem bestaetigen oder diktieren. Wir verfolgen die ITC-Koordinaten taeglich. Dank unserer Wetterinformationsbegleitung. Und wiederum gibt es etwas Neues zu berichten: Morgenzeitung zum Fruehstueck, Novoum auf der Red Harlekin. Alleine schon das Fruehstueck hat ueberzeugt (Scrambled Eggs mit Weissbrot -Toast, dazu Weich-Kaese,Konfi und spaeter noch Honig), doch die Newsschlagzeilen der deutschen Tagesschau und der NZZ, berreichert mit den aktuellsten Sportnachrichten liessen den Kaffee noch besser schmecken. Obwohl die Gefahr, schnell mal kalten Kaffee drinken zu muessen, deutlich damit angestiegen ist. Wie kommts zu den News? Christoph’s Seelotsenkonzept sieht auch das Vermitteln von zusammengefassten News vor, welches er vorgaengig aus dem Internet holt, zusammenstellt und kürzt und per Pactor-Mail zur Verfuegung stellt. Das Leben auf See hat viele Faszetten.

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Atlantik Tag 05

29 Mrz 2012

Donnerstag, 29. Maerz Jrmina: Gestern Abend endlich war der Schiff-Smutje, also unser Schiffskoch (das bin meistens ich) wieder soweit fit, dass die Nahrung von kalten Kleinigkeiten wieder auf warme richtige Mahlzeiten umgestellt werden konnte. Fertig mit Diaet, von jetzt an geht es unseren Bordvorraeten an den Kragen. Spaghetti mit arrabiata Sauce,wie gut so etwas Einfaches schmecken kann. Nach einer ziemlich ereignislosen Nacht, einige wenige Frachtschiffe haben wir nur auf dem AIS gesehen, geht es mit einem kraeftigenden Fruehstueck weiter. Wir muessen uns staerken, bevor wir das erste Mal seit laengerem wieder unseren Blister setzen(farbiges ballonartiges Vorsegel). Nach der Funkrunde legen wir los. Gut Ding will Weile haben (?), endlich steht das Ding und alles ist zu unserer Zufriedenheit. Mit Rauschefahrt und ziemlich direktem Kurs nach Brasilien geht es jetzt weiter. So laesst es sich auch mit etwas schaukeln gut leben, wir geniessen es. Immer mittags tragen wir unsere Tagesetmale ein (Distanz der letzten 24 Stunden). Abgesehen von den ersten zwei Tagen (noch keine optimale Besegelung wegen geschwaechter Mannschaft) sind wir mit den zurueckgelegten Distanzen recht zufrieden. Auch sonst stimmt alles an Bord. Unser Stromverbrauch durch die benoetigten Navigationssysteme wird durch die Solarpaneele und vor allem auch durch den in letzter Sekunde reparierten Windgenerator gut kompensiert. Diese Reparatur war ein super Teamwork. Thomas von der Nes-Puck hat den Defekt gefunden, es waren drei kaputte Transistoren. Den Erhalt dieser Kleinstteile haben wir Otto aus der Schweiz zu verdanken, er hat sie organisiert, in ein Couvert gesteckt und 17 Tage spaeter sind sie tatsaechlich in Gambia bei unserem Adressaten Hussein angekommen. Erwins ruhige Hand beim einloeten hat dann schlussendlich zum erfolgreichen funktionieren gefuehrt. Erwin: Blister-Segeln ist Super. Kurs einfach gerade aus und Fahrt bis ans Ende, zum Ziel (Direkt 1310 SM)! Ja, wir halten wieder direkten Kurs. Wenigstens so lange, wie der momentane Standort der windarmen Zone in Nähe des Equators es uns erlaubt. Noch stimmt es. Und auch Jrminas Geschick mit Garn und Nadel hat den Test ueberstanden – ihre Naehreparatur am Blistersack haelt stand ! Ueber Funk erhalten wir von Klaus (Intermar) deren Standort und die Windprognosen auf der Strecke. Mit seinen Zusammenfassungen aus verschiedenen meteorologischen Prognosen und Modellen beraet er uns morgens um 9.00 Uhr und Abends um 18.00 Uhr. So laesst sich nachts natuerlich ruhiger wachen und schlafen. Auch mit Christoph (Seelotse) haben wir oefters um 10.00 Uhr ein Rendez-Vous. Eine Gruppe von Seglern nehmen teil. Es werden eine halbe Stunde Segel- und Funkerfahrungen ausgetauscht, Positionen mitgeteilt, Wetterinformationen weitergegeben und auch einfach locker gequatscht. Dort sprechen wir dann auch mit den Seglern, welche wir in Gambia kennen gelernt haben. Volker, mit seiner Delphin, sagt, wo er sich im Atlantik befindet. Momentan repariert er das WC (auch elektrische gehen scheinbar hie und da kaputt). Dann ist natuerlich auch noch immer Thomas mit seiner Nes-Puck auf dem Weg in die Karibik. Sein Autopilot ist ihm zwei Tage nach der Abfahrt von Banjul leider ausgestiegen. Provisorien haben nur kurze Zeit gehalten und jetzt steuert er alles von Hand. Nachts dreht er bei, kocht, isst und schlaeft, tagsueber hat er die Hand am Rad, goennt sich dann aber eine kurze Pause mit einer geselligen Funkrunde. Und dies bereits seit 20 Tagen. Ein weiterer Segler, der Karl. Er und Karin machen jetzt mit ihrer Maia eine Pause in Mindelo, Kap Verden. Vielleicht an Weihnachten ein mögliches Treffen in Grenada. Alle zwei bis drei Tage haelt Christoph, der Seelotse, abends eine kleine Raetselstunde ab, wo wiederum locker ausgetauscht wird. Nicht immer ganz einfach, diese Aufgaben! Wer Lust hat nimmt an seinen Runden teil und wenn erwuenscht, erhaelt man tagsdarauf seine Seelotsenpost, eine humoristische Zusammenfassung der taeglichen Runden. Von der Zwoei habe ich per SMS einen Geburtstagsgruss bekommen. Per Satelliten-Telefon, zwei Tage verspaetet, dann als wir das Telefon wieder in Betrieb nahmen. Also quasi Geburtstagsgruesse von Schiff zu Schiff auf dem Atlantik. Gestern nun ihr Mail: Wohlbehalten und gluecklich soeben in Brasilien gelandet. jetzt geniessen sie vorerst das Durchschlafen. Sie scheinen also sehr gut vorwärts gekommen zu sein – wir gratulieren Ihnen von Herzen. Wir haben noch einen Weg vor uns, vielleicht aber reicht die Zeit, sie in Jacare noch zu treffen. Wäre natuerlich toll.

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Atlantik Tag 04

28 Mrz 2012

Mittwoch 28.3.2012 Jrmina: Und wieder ist es Nacht, stockdunkle dazu. Der bedeckte Himmel tilgt das so schon wenige Licht der schmalen Mondsichel. Ploetzlich ein unerwuenschter blinder Passagier, mitten in unserem Cockpit. Eine Meisterleistung, wenn man bedenkt, dass wir nur eine etwa 1m breite Luecke im Bereich des hinteren Einstiegs geoeffnet haben. Die restlichen Blachen haben wir geschlossen (Wind- und Spritzwasserschutz). Trotzdem hat es dieser stinkende fliegende Fisch mit einem Gewaltssprung geschafft. Ueberleben wird er dies aber wahrscheinlich nicht, auch wenn wir ihn so schnell wie moeglich wieder ins Wasser rausbefoerdern. Kein leichtes Unterfangen, denn der Fisch zappelt und ist extrem glitschig. Erwin schafft es schlussendlich doch, der Gestank haftet aber noch einige Minuten in unseren Nasen. Kaum vorstellbar, dass es sogar Leute gibt, die diese Fische essen, vielleicht auch eher ein Notakt. Am Morgen finden wir dann noch einige dieser Exemplare auf unserem Achterdeck. Die naechtlichen Temperaturen von ca. 16-17 Grad weichen langsam den waermeren Tagestemperaturen. Meine naechtliche fast winterliche Bekleidung von einigen Schichten Microfasern und Fleecepullover kann ich Stueck fuer Stueck wieder ausziehen, auch dies fast eine Tagesbeschaeftigung……..

Erwin: Riechen meine Hände noch nach stinkendem, oelig-glitschendem und beinhartem Fisch ? Heute ist ein Super Segeltag. Unser Kurs etwa 260 Grad und raeumlicheren Wind als in den Vortagen. So geniessen wir ein sanftes Hin und Her wiegen, unterbrochen durch die von unserem Cataraman ueblichen „Zwischenzuckungen“ welche einem immer wieder ueberraschen und aus dem Gleichgewicht zu bringen vermögen. Zwischendurch kommt Sonnenschein durch die Bewoelkung, zweimal ganz kurz hatten wir Regentropfen und sonst laesst es sich tagsueber mit 26 Grad Celsius und einem Pulover gut leben. Die letzten 24 Stunden haben wir doch etwas ueber 100 Seemeilen gesegelt (davon ein wenig auch geschoben durch den Strom). Wir haben uns von der direkten Route verabschiedet und laufen vor dem Abdrehen in suedliche Richtung noch eine Weile nach Westen. Ein wenig laengerer Weg, vielleicht auch eine ein wenig windstabilere Strecke. Unsere Red Harlekin braucht eben leider ein wenig mehr als nur leichte Winde. Der Tag ist ganz und gar nicht langweilig, dafuer sorgen schon die Mails, die wir über eine Kurzwelleninternetadresse direkt über den Pactor abrufen, von der Familie, Funkfreunden und Segler mit Amateurfunk. Mails an red.harlekin@gmail.com oder Antworten direkt auf den Blog können wir erst mit der naechsten Internetverbindung (hoffentlich Brasilien und nicht Suedpol!) nach unserem Landfall wieder abrufen. Also ein Grund mehr, wieder einmal Land zu sehen. Doch dies wird noch eine Weile dauern – das ist auch gut so, mir gefaellts zur Zeit auf See zu sein. Am Funk und in Mail hoerte ich viel von Fruehlingserwachen und angenehmen Temperaturen in der Schweiz und Deutschland. Und so wuensche ich Euch viel Genuss dabei und auch gruene Daumen.

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Atlantik Tag 03

27 Mrz 2012

27.3.2012 16.00 Erwin: Die letzte Nacht kamen wir wirklich teilweise zum Stillstand. Allerdings war die Duenung angenehm und Sterne gab es auch. Nachdem wir das AIS-System wieder zum Anzeigen der Schiffahrt rund um uns herum gebracht haben, war Wacheschieben einfach, die Alarme kamen promt. Und es gab einige, den wir kreuzten eigentlich die Schiffsfahrtsroute der afrikanischen Westküste in einem sehr schleifenden Winkel. Da wir aber selbst AIS-Signale senden und auch unsern Standort dabei mitteilen, wurden wir immer in mehr oder weniger grossem Abstand umfahren. Die Nacht war noch immer kühl, allerdings wärmer als die zuvor. Die Luftfeuchtigkeit ist recht hoch. Grosse Tätigkeiten entwickeln wir noch nicht. Funken, Mailen, Segel optimieren, Wetterkarten begucken und schlafen. Scheinbar funktioniert das mit dem Blog schreiben per Mail. Genial, auch dank Peter, unserm Webmaster, welcher den Mailzugriff von seinem Servers Hadron aus zulässt. Das Rechnen unterlasse ich heute, gestern gab es wohl das Doppelte Resultat in Tage. Weist der Tag hier an Bord nur 12 Stunden auf? Verschlafen wir die restlichen 12 Stunden?

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Atlantik Tag 02

26 Mrz 2012

Jrmina: Montag UTC 14.00 Uhr Der Sonntag beginnt mit allerletzten Arbeiten, für die wir Internet brauchen (z.B. Blogbericht aufschalten uam.) und dem Abschiednehmen. Gibril bringt uns das letzte Mal frisches Brot. Wir fruehstuecken mit ihm zusammen und verabschieden uns auch von den anderen Seglern – wer weiss, wo und ob wir uns wiedersehen. Gambia laesst uns denn auch ungern wegfahren. Nach Banjul muessen wir genau gegen 20 KT Wind an(fast 40 kmh), um aus dem untiefen und mit Wracks durchsetzten Wasser rauszukommen. Wenigstens hilft die Stroemung. Kaum ist es dunkel, machen wir keine Vorwaertsfahrt mehr, die Red Harlekin wird von der Stroemung weggeschoben – irgendetwas mit dem Propeller? Und wie. Ein Fischernetz haengt drin. Mit Messer und Mueh und Not befreit Erwin den Propeller wieder. Keine 15 Minuten spaeter, wir sehen Fischer in der Naehe mit Leuchten, sonst aber rein gar nichts in der total dunklen Nacht, ein kurzes Stottern unseres Motors und er stellt seine Arbeit abrupt ein. Diesmal ist die Arbeit noch schwieriger. Segel raus, damit wir nicht total abdriften. Ein grosses Netz ist voellig in der Schraube aufgewickelt. Zum Glueck koennen wir unsere Schraube hochnehmen, aber auch so ist es sehr muehsam, uns vom Netz zu befreien. Unsere noch nicht vorhandene Seefestigkeit wird auf eine harte Probe gestellt. Ziemlich strapaziert und laediert, wird die Nacht fuer uns ruhiger nach der Kursaenderung im freien Wasser und dem Segel setzen. Fruestueck gibt es heute Montag keines. Unsere Maegen kaempfen immer noch mit den Wellen. Eine leichte Brise von Nordwest laesst uns langsam dahinsegeln. Wir ruhen uns aus, sind sehr schlafbeduerftig. Hoffentlich schlaeft der Wind nicht auch noch ganz ein……..

Erwin: Gut 24 Stunden unterwegs. 87 Seemeeilen hinter uns. Im Moment kaum Wind. Fahrt durchs Wasser 1.5 Knoten. Doch auch der Strom hat für einmal Erbarmen, er schiebt und um weitere 1.5 Knoten. Hochgerechnet; noch 1560 Seemeilen ergibt 520 Stunden bis Jacare, das waeren ja rund 45 Tage! Ueber Ruhe koennen wir uns also so nicht beklagen und Essen an Bord haetten wir ja genug (speziell da wir ja noch nicht viel zu uns genommen haben! Wir werden ja sehen, und Zeit haben wir.

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Atlantik Tag 00

25 Mrz 2012

Tagebuch Atlantikueberquerung Tag 00; Seemeile 0; 24-3-2012 Erwin und Jrmina: Ausklarieren in Banjul ist angesagt. Jetzt steht seitens Behörde einer Abfahrt nichts mehr im Weg. Mit ein wenig Wehmut verabschieden wir uns von Bekannten, das letzte Mal ein Spaziergang durch das Dorf Lamin. Angefangen „Klar Schiff“ zu machen. Wetterinformationen eingeholt und mit Klaus von Intermar Funkkontakte für weitere Wetterinformationen abgemacht. Er wird uns wettermässig begleiten. Mit Segelfreunden den Abschied und den Geburtstag in einem, mit Bier und Palmwein „runtergespühlt“ und dabei viel zu lange hocken geblieben. Jrminas Artikel in den Blog gestellt. Mails geschrieben. Reicht die Verbliebene Zeit noch für die restlichen Vorbereitungsarbeiten. Sind wir nervös über die bevorstehende Segelreise, wurden wir gefragt. Kurz überlegt, Nein uns passt es, wir freuen uns. Nur, das Abschiednehmen fällt uns immer wieder schwer ! Es hat uns eben hier gefallen. Am Sonntag 12.00 solls losgehen !

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Gambia

25 Mrz 2012

Mit der Red Harlekin vor der Lamin Lodge in Banjul, Gambia liegen und afrikanische Ambiente ,warmes Wetter, kühles Bier und Palmwein geniessen ist wunderbar.
Gambia Reisebericht

Der Gambia River lockt. Vom Salzwasser ins Süsswasser bis Georgetown.
Gambia-River Teil 1 Reisebericht

Und noch weiter hinauf , bis Basse und zurück nach Lamin
Gambia-River Teil 2 Reisebericht

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·